Kennt ihr schon?

Sophie Wirth, Gründerin von Fitico Sportswear.





Was hat dich bewegt fitico sportswear zu gründen?

Nach wie vor gehört die Modeindustrie zu den schmutzigsten Industrien überhaupt. Und Sportmode ist da keine Ausnahme. Fast alles wird in Billiglohnländern produziert, unter ausbeuterischen Bedingungen, Ressourcenverschwendung und übergroßem Chemieeinsatz. Als 2015 ein englischer Sportdiskonter den österreichischen Markt betrat, der so ziemlich für alles steht, was wir an der Sportmodebranche schlecht finden, war die Entscheidung gefallen: Ich wollte zeigen, dass es besser geht. Dass ein anderes Wirtschaften möglich ist, ohne Umweltzerstörung und Ausbeutung von Arbeitern und Arbeiterinnen.



Was macht fitico sportswear besonders?

Neben der Nachhaltigkeit, die unser Denken und Handeln bestimmt, legen wir auch großen Wert auf die Funktionalität unserer Sportmode. Die Leggings squat-proof, die eingesetzten Materialien schweißabweisend, antibakteriell und geruchsneutral, die Sport-BHs formgebend und stützend. Auch ein stylisches Design ist uns wichtig: trendbewusste, aber doch langlebige Farben und Formen. Nachhaltigkeit muss nicht langweilig sein: Fitico bietet Sportswear mit Style-Faktor.


Welche Vision steckt dahinter?

Wir wollen zeigen, dass eine umweltschonende und faire Produktion möglich ist. Ohne dabei Mensch und Umwelt zu schaden. Ohne Ausbeutung und Kinderarbeit, Ressourcenverschwendung, verschmutzten Abwässern und massivem CO2 Ausstoß. Mit recycelten Materialien, die umweltfreundlich hergestellt werden. Mit dieser Vision möchten wir die Nr. 1 für nachhaltige Sportbekleidung werden.


Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Nachhaltigkeit bedeutet den Planeten enkelfit zu machen, also auch für nachfolgende Generationen lebenswert. Das bedeutet auch, sämtliche Entscheidungen und Prozesse in Frage zu stellen. Sei es Material oder Verpackung, Transportwege oder Ressourceneinsatz. Aber nicht nur beruflich mit Fiticio, sondern auch privat versuche ich, ein möglichst nachhaltiges Leben zu führen, getreu nach dem Motto „be the change you want to see“. Ich kaufe meine Kleidung entweder Second Hand oder bei anderen ökofairen Labels. Ich besitze kein Auto. Fernreisen mit dem Flugzeug müssen nicht jedes Jahr sein. Lebensmittel beziehen wir aus dem Biokistl oder über den (Online-)Bauernmarkt, und wo immer möglich in Bioqualität.


Danke


Fitico Sportswear zu finden hier: fitico-sportswear.com oder in ausgewählten Geschäften in Wien & Salzburg.

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